
Tischordnung für die Hochzeit - so gelingt sie mühelos
Der große Tag rückt immer näher, wie aufregend! Wahrscheinlich steckt ihr mitten in den Vorbereitungen: Die Einladungen sind verschickt, viele Zusagen sind bereits eingetroffen, und nun steht ein wichtiges Thema an: die Tischordnung für eure Hochzeit. Und ja, sie kann schneller zur Herausforderung werden, als man denkt. Aber keine Sorge, am Ende zählt nur eines: Es geht um euch und euren besonderen Tag. Das Schöne ist: Sobald ihr über die Sitzordnung nachdenkt, könnt ihr euch auch gleich der Tischdekoration widmen. Die Gestaltung der Hochzeitstafel bestimmt maßgeblich die Atmosphäre beim Dinner. Ihr wisst nicht, wo ihr anfangen sollt? Wir begleiten euch Schritt für Schritt.
Die Tischplanung - wo beginnt man?
Eine Tischordnung zu erstellen, kann ziemlich knifflig sein. Ihr möchtet, dass sich alle wohlfühlen, dass interessante Gespräche entstehen und keine unangenehmen Konstellationen auftreten. Gerade bei großen Familien und Freundeskreisen kann das eine kleine Puzzleaufgabe sein.
Unser Tipp: Erstellt eure Tischaufteilung visuell. Zeichnet die Tische auf ein großes Blatt Papier und verteilt kleine Post-its mit den Namen der Gäste. So könnt ihr flexibel verschieben und ausprobieren.
Natürlich gibt es auch digitale Unterstützung. Mit kostenlosen Tools wie Canva könnt ihr Vorlagen nutzen, Namen einfügen und eure Planung jederzeit anpassen.
Entdeckt unsere gesamte Tischdekoration
Was sagt die Etikette?
In Deutschland gibt es einige traditionelle Grundregeln, die man als Orientierung nutzen kann. Wichtig dabei ist: Sie sind kein Muss. Nutzt sie als Inspiration, nicht als Vorschrift.
Typische Richtlinien
- Das Brautpaar sitzt zentral. Ob die Braut links oder rechts sitzt, ist heute Geschmackssache.
-
Die Eltern des Brautpaares sitzen nahe am Brautpaar. Traditionell:
- Der Vater des Bräutigams sitzt neben der Braut
- Die Mutter der Braut sitzt neben dem Bräutigam
- Die jeweils anderen Elternteile sitzen gegenüber
- Danach folgen Trauzeuginnen und Trauzeugen, enge Freundinnen und Freunde sowie Familienmitglieder.
- Paare müssen nicht zwingend nebeneinandersitzen.
- Eine abwechselnde Platzierung von Männern und Frauen ist klassisch, aber keineswegs verpflichtend.
Kurz gesagt: Erlaubt ist, was sich für euch richtig anfühlt.
Runde oder lange Tische?
Beides hat seinen Charme und jeweils kleine Herausforderungen.
Runde Tische
- Wirken kommunikativ
- Ideal für kleinere Gruppen
- Die Gruppenzuordnung muss gut durchdacht werden
Runde Tische
- Wirken elegant und festlich
- Alle sitzen in einer gemeinsamen Struktur
- An den Enden kann es schwierig sein, am Geschehen teilzunehmen
Sitzordnung Hochzeit: Wer sollte neben wem sitzen?
Ein häufiges Thema ist die Platzierung einzelner Gäste. Manchmal kommen Gäste allein oder kennen kaum andere Anwesenden. Dann kann es helfen, Menschen mit ähnlichen Interessen zusammenzusetzen.
Zum Beispiel:
- Haben sie in derselben Stadt studiert
- Haben sie gemeinsame Freund:innen
- Teilen sie ein ähnliches Hobby
Solche kleinen Gemeinsamkeiten erleichtern das Kennenlernen enorm.
Tischplan-Deko - praktisch und dekorativ
Vergesst nicht, die Tische eindeutig zu nummerieren. Ihr könnt Tischnummern klassisch in einem Kartenhalter aufstellen oder kreativ als Flaschenanhänger gestalten. Eine Weinflasche als Tischnummer ist nicht nur praktisch, sondern auch ein stilvolles Deko-Element.
Für die Gäste ist es ein besonderer Moment, den eigenen Namen auf der Hochzeitstafel zu entdecken. Es zeigt Wertschätzung und macht deutlich, dass dieser Platz genau für sie vorgesehen ist. Gestaltet Namenskarten passend zur übrigen Tischdekoration und platziert sie in einem Kartenhalter.
Tipp: Ihr könnt Namenskarten auch bei der Zeremonie einsetzen. Außerdem könnt ihr die Namen in Menükarten oder auf dem Tischset integrieren.
Stuhldekoration
Platzwechsel Hochzeit: Eine einfache Idee für dynamische Gespräche
Beispielsweise rückt jede zweite Person einen Platz nach links. So entstehen neue Gesprächspartner und eine frische Stimmung.
Zum Schluss